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Vier Fragen an Florian Städtler, Inhaber und Creative Director von Spielplan4
14.01.2022
Version 1.0
Florian Städtler und Michelle Gänswein
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2021, was für ein Ritt. Welche drei Events sind Dir besonders in Erinnerung geblieben und warum?
Das Ideenlabor Weimar – weil Gäste wie Ursula von der Leyen, John Schnellnhuber, Armin Nassehi oder der coole Architektur-Rebell Van Bo Le-Mentzel doch immer noch etwas Besonderes sind. Und weil die intensive Beschäftigung mit der Kreativitätsquelle Bauhaus mir ganz neue Denkräume eröffnet hat.

Die SICK Solution World, weil das mit SICK, Bosch, Microsoft, Festo, Amazon, Trumpf & Co. Champions League in Sachen hybrider Live-Kommunikation war. Und weil wir trotz aller Corona-Widrigkeiten bewiesen haben: Events wirken.

Na ja, dann natürlich noch die Neueröffnung des Volksbank Areals. Die Volksbank Freiburg war einer unserer ersten Kunden und dass wir gemeinsam mit ihrem Chef Uwe Barth sechs wunderbare Veranstaltungen zur Feier der Einweihung der neuen Zentrale auf die Beine stellen durften, das ist eine sehr schöne Geschichte einer großartigen Partnerschaft.

Gab es auch Momente bei diesen Veranstaltungen, in denen Du nervös warst, vielleicht sogar mal Angst hattest?
Erstaunlich: Je größer die Hektik wird, desto ruhiger werde ich. Was mich allgemein ein bisschen nervös macht ist die Tatsache, dass die Kunden immer kurzfristiger planen. Da müssen wir aufpassen, dass wir die bekannte Qualität und Präzision beibehalten.

Das Jahr 2022 hat begonnen, aber von Winterschlaf kann keine Rede sein, die Triebwerke in unseren Kreativwerkstätten laufen auf Hochtouren. Auf was freust Du dich dieses Jahr am meisten?
Gerade ist wahnsinnig viel in der Pipeline, nicht alles schon für die Öffentlichkeit bestimmt. Das Spektakulärste: Wir sind mit Spielplan4 Partner in einem Konsortium aus der Bauhaus-Universität, der Klassik Stiftung Weimar, dem Goethe-Institut und der Helmholtz-Gesellschaft. Gemeinsam bewerben wir uns um ein EU-Leuchtturm-Projekt zum Nachhaltigkeitsprogramm der EU, dem „New European Bauhaus“. Da gilt es die Daumen zu drücken, dass wir in den Jahren 2023 und 2024 etwas ganz Großes auf die Beine stellen können. Ziemlich sicher werden wir auch schon dieses Jahr mit einer zweiten Auflage des Ideenlabors nach Weimar zurückkehren.

Was hast Du auf geschäftlicher Ebene letztes Jahr gelernt und was hast Du dir für dieses Jahr vorgenommen?
Je weniger mich die Kolleg:innen als „Chef“ brauchen, desto besser für das Unternehmen. Die Vorsätze lauten jedes Jahr gleich: Besser delegieren und Kommunikation gelingen lassen.

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